Pfingstlager 2012

Auf der Suche nach Mr. J

Am Freitag, 25.05.2012, machten sich fünf unerschrockene Jungpfadfinder und 2 wagemutige Wölflinge auf den Weg nach Lauenstein, um sich zusammen mit den Mitarbeitern den „Gefahren“ eines Jungscharzeltlagers zu stellen. Insgesamt 180 Personen nahmen dieses Jahr am Pfingstzeltlager teil.

Auf dem Zeltlager begaben wir uns auf die Suche nach Mr. J. Diese Suche nach Jesus wurde in Andachten, Gruppenarbeiten und auch Geländespielen immer wieder aufgegriffen. Es war interessant zu beobachten wie unsere Gruppe, die ja fast vollständig aus gemeindefremden Kindern bestand, sich damit auseinandersetzte. Nach etwas zögerlichem Beginn traute sich dann doch der eine oder andere etwas zu erzählen, was er mit Jesus verbindet oder über ihn weiß.

Natürlich haben wir auch viel gesungen. Neben den klassischen Fahrtenliedern waren unter den Liedwünschen auch einige, die sich mit Jesus und Christsein beschäftigen. Es war schön zu sehen, dass sich unsere Gruppe wirklich ein Stück auf die Suche nach Mr. J gemacht hat.

Neben den geistlichen Teilen gab es natürlich auch genug Angebote, um sich richtig auszutoben. Zusammen mit den Kindern von Butze 22 wurde ein starkes Völkerballteam gebildet, welches sich souverän den Gruppensieg sicherte. Im Viertelfinale unterlag Team „Butzenbruch“ dann aber unglücklich kurz vor Spielende, was die Kinder aber nur kurzzeitig traurig stimmte. Die Geländespiele haben sich in unterschiedlichster Art und Weise mit dem Thema „Detektive“ auseinandergesetzt. Es wurden Verbrecher gejagt und Schätze geborgen. Dabei mussten eine Vielzahl von Aufgaben erledigt werden, wie Schuhabdrücke vergleichen, geheime Botschaften entziffern und Schatzkarten zusammensetzen.

Besonders spannend für die Kinder waren natürlich die Nachtwache und der Hajk. Unsere Nachtwachenschicht begann Sonntag um 1:00 Uhr und endete und 3:00 Uhr. Einige der Kinder ließen sich extra wecken, um dann, mit einer Taschenlampe bewaffnet, auf dem Zeltplatz für Ordnung zu sorgen. Ein (sehr) kurzer Abstecher in den (wirklich sehr dunklen) Wald durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach einigen aufwärmenden Minuten am Feuer fielen alle sofort wieder schlafend auf ihre Isomatten.

Einige unserer Jungs begaben sich Sonntagabend mit Kompass und Karte in der Hand auf eine Reise ins Ungewisse. Mitten in der Wildnis ausgesetzt und ohne Kenntnis des eigenen Standortes, mussten sie sich einen Weg zurück zum Zeltplatz bahnen. Müde aber auch stolz es geschafft zu haben erreichte die Gruppe dann auch gegen 3:00 Uhr das Zeltlager.

Alles in allem bleibt mir nur noch zu sagen, dass es ein grandioses Zeltlager war. Die Sonne strahlte von morgens bis abends und es war einfach schön zu erleben, dass die Kinder und Mitarbeiter am Lager als wirkliche Gemeinschaft teilgenommen haben und ich bin froh, Teil dieser Gemeinschaft gewesen zu sein.

Gut Pfad,

Dominic

Herrnhuter Losung

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